So aber nicht.

Als die Direkt-Bestellung mit Babynahrung auch nach 1 Woche nicht angekommen ist, haben wir der Firma angerufen. Dabei kam heraus, dass sie die Ware geliefert haben … aber an die falsche Apotheke. Weil das eine recht nahe gelegene Apotheke ist, haben wir mit der Firma verabredet unsere Ware direkt dort abzuholen.

So kommt das Paket schliesslich doch noch zu uns.

Aber was ist das? Das Paket wurde schon geöffnet. Gut, wahrscheinlich haben sie es in der andern Apotheke nicht gleich gemerkt, dass es nicht für sie ist …

Unser Lehrling macht den Wareneingang, dann kommt sie zu mir: „Du Pharmama, da stimmt etwas nicht. Schau Dir mal diese Packungen Milchpulver an!“

Jetzt muss ich etwas ausholen: Die Packung von dem Milchpulver hat nämlich vor ein paar Monate gewechselt – und die, die jetzt hier im Paket sind, sind noch die alten. Dass die Firma uns jetzt noch alte Packungen liefert, nachdem wir schon seit einiger Zeit neue haben, ist nicht zu erwarten -und laut Telefon an die Firma auch nicht so.

Also hat die Apotheke bei der das Paket „zwischengelandet“ ist, die Gelegenheit benutzt, ihr eigenes Lager etwas zu „verjüngen“, indem sie die neuen Packungen gegen die alten, die sie noch hatten, austauschten.

DAS gab ein Telefon: Ich hätte gerne meine Ware, die, die im Paket war.
Nee Leute, SO nicht!

26 Antworten auf „So aber nicht.

  1. „Also, liebe kollegin, das können wir uns nicht erklären! WIR haben nichts gemacht!“ wird doch sicher die Antwort gewesen sein, oder?

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      1. Dann hattest du ja Glück … und das waren Anfänger. Wobei es sicher auch witzig wär bei sowas dann mit der dicken Keule zu kommen.

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  2. Solche Freundlichkeiten auf dem kleinen Dienstweg gehen gerne schief und man selbst hat den Schaden.
    Die Firma hätte euch umgehend eine Ersatzlieferung schicken müssen und das Problem mit der anderen Apotheke selbst klären müssen.
    Ich hoffe, ihr habt jetzt die richtige Lieferung vollständig erhalten.

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  3. krass.

    hatten gestern selbst eine direktlieferung bekommen. an der ware waren noch die alten preisetiketten von einer anderen apotheke. wir haben also von der firma retournierte ware zum preis von neuer ware bekommen. da war der chef auch (zurecht!) ganz schön stinkig!

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  4. Ich bekam vor einiger Zeit in meiner Stammapotheke ein Medikament, auf dessen Dose ein Name stand. Es war nicht der meiner Tochter, für die das Medikament bestimmt war. Immerhin konnte ich es problemlos umtauschen. Habe mich allerdings schon gefragt, wie so etwas passieren kann.

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    1. Also eine Erklärung hätte ich dafür: Stell Dir vor, in der Apotheke wird für einen Kunden die Medikamente auf Rezept parat gemacht, alles angeschrieben, dann ihm erklärt und *dann* will dieser auf einmal eines der Medikamente nicht (sei es, weil es nicht bezahlt wird von der Krankenkasse oder weil er schon eine Packung zuhause hat …) jedenfalls nimmt er den Rest mit und die eine Packung wird wieder in die Schubladen versorgt … dummerweise ohne vorher das Etikett darauf zu entfernen. Der nächste Kunde hat dann keine Freude daran.

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      1. Na ja, aber bei Antiepileptika ist es unwahrscheinlich, dass der Kunde die plötzlich nicht mehr will, oder?

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        1. Hmmm. Sollte so sein, aber vielleicht hatte er noch zuhause? Oder grad kein Geld dabei, weil er es zahlen müsste? Oder … ich könnte mir da schon ein paar Varianten ausdenken.

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  5. boah, das is ja nich nur frech, das is ja schon kriminell… (bin kein rechtsexperte, aber …) ist immer schlimm, wenn man mitbekommt, dass „vertrauenspersonen“ (und apotheker sind sowas ja irgendwie) auch nicht zwangsläufig ehrliche und anständige leute sind….

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  6. Also mit Verlaub! Du übersiehst da nicht vielleicht einen Balken in Deinem Auge?
    Beim heutigen Wissen über die Allergieursachen halte ich den Verkauf von Milchpulver für weitaus schlimmer, als diesen läppischen Packungstausch …
    paradise your life ! ;-)

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    1. Payoli, wenn Du alle Frauen zwingen willst zu stillen, wenn sie enorm Probleme damit haben (Milchstaus, wunde Brüste und andere Dinge, die Du Dir als Mann nicht vorstellen kannst), viel Glück damit.
      Wir *empfehlen* das Stillen. Zwingen geht nicht.

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      1. Ich bevorzuge Pulver jederzeit über die Dienste einer Amme. Ich bin mir sicher, Payoli ist auch ein Unterstützer der „Milchlüge“

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    2. Ich möchte das nochmals präzisieren: Stillen ist gut! Stillen ist wichtig! Stillen ist die beste Ernährung für das Baby und als Allergievorsorge ungeschlagen. Aber: Frauen die wirklich, wirklich Probleme damit haben, sollte man nicht noch unter Druck setzen im Sinn von: „Du kannst nicht stillen, du bist eine schlechte Mutter, wenn Du das nicht machst.“ Die meisten Frauen wollen das beste für ihr Baby und wollen stillen – für sie ist das deprimierend, wenn es nicht so klappt, wie es soll. Und dann jemandem noch mehr ein schlechtes Gewissen machen zu wollen ist einfach schlecht. Das „paradiest ihr Leben“ auch nicht. Im Gegenteil. Da ist eine entspannte Mutter, die ihr Baby halt mit Milchpulver ernähren kann die bessere Lösung.

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      1. Payoli will provozieren, meiner Meinung ist er ein Troll.

        Don’t feed the trolls!

        Dein Blog ist klasse, ich freue mich über jeden neuen Beitrag.

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        1. Ja stimmt, payoli ist definitiv ein Troll oder zumindest ein trollaehnliches Wesen. Beim kinderdoc laesst er auch immer solche „schwarz-weiss“-Kommentar ab. Also nicht drueber aergern.

          Ich stimme pharmama zu, stillen ist gut, aber wenn es nicht geht, dann geht es eben nicht. Allergien kann man auch als Stillkind kriegen und umgekehrt als Flaschenkind auch allergiefrei leben. Abgesehen davon sind dogmatische Haltungen bei der Babyernaehrung meiner Meinung nach sowieso sinnlos.

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      2. Vielleicht kannst Du mich, dem Allergien fast 25 Jahre seines Lebens gekostet haben, verstehen, wenn ich sage, solche ‚Befindlichkeiten’ und ‚Entspanntheiten‘ rechtfertigen sicher nicht lebenslange Gesundheitsprobleme des Kindes.
        Und als Zweites: Auch ’nicht-(gleich)-Stillen-können‘ hat, wie alle Probleme, eine Ursache! Man könnte auch diese (präventiv) beseitigen, anstatt immer nur (natürlich bequemere) Sofort-, Kurzfrist- und Symptom- Lösungen anzubieten.

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        1. @ Buchstabensalat
          Soll heißen, diese 25 Jahre mit ständig verstopfter Nase und zugedröhntem Schädel waren kein wirkliches Leben …

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        2. Ach und bis diese „Befindlichkeiten“ geklärt sind, soll das Kind von Luft und Liebe leben? Und wie genau geht man denn präventiv gegen Milchstau oder Entzündungen vor? Oder züchtest du in deiner imaginären Welt von kleinauf alle Frauen zu perfekten Milchkphen heran oder wie darf man sich das vorstellen?
          So ein Schwachsinn kann nur von einem Mann kommen, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat! Aber es ist ja auch leichter, Müttern, die nicht stillen können, ein schlechtes Gewissen einzureden und die Ursache für dein mies geratenes Leben auf deine Mutter zu schieben, als bei dir selbst die Verantwortung zu suchen.

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  7. >>>Beim heutigen Wissen über die Allergieursachen halte >>>ich den Verkauf von Milchpulver für weitaus schlimmer

    Ich kauf Milchpulver nur für meine Western Blots, ist viel billiger als Rinderserumalbumin….

    Nachteil ist nur manchmal verschwinden Banden…

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    1. Ich hab mir sagen lassen, Slim Fast soll für Western Blots auch ganz gut geeignet sein (ist jetzt ernst gemeint).

      Schoko soll empfohlen werden, da man dies dann notfalls auch – bei Heisshunger – essen kann.

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  8. So lange sich solche Probleme am Ende lösen, ist ja alles in Ordnung. Wobei ich sowas schon reichlich dreist finde – vor allem da es um Babynahrung geht, was ja schon irgendwie ein empfindliches Thema ist.

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