Die Macht des Placebo

Da habe ich einen interessanten Film mit Tatsachen über Placebo gefunden:

„Placebo“ ist lateinisch für „ich werde gefallen“ – In der modernen Medizin benutzt man Placebo in Studien um zu zeigen, ob der getestete Wirkstoff einen heilenden Effekt hat, der grösser ist als wenn die Leute eine Pille ohne Wirkstoff (eben: Placebo) einnehmen. Andererseits benutzen Ärzte gelegentlich auch Placebo, wenn sie nicht mehr weiterwissen, oder um etwas zu testen.

Der Glaube des Patienten in eine Pille – eine angenommene Medizin, aber chemisch wirkungslos – soll nämlich die Eigenheilkräfte des Körpers aktivieren.

Glaubst Du, dass die Macht des Geistes den Körper heilen kann?

Es ist so.

Der Placebo Effekt ist eine wunderbare Präsentation der Macht des Geistes und unseres Glaubens. Er beweist, dass unsere Gedanken möglicherweise tatsächlich mit dem Hirn auf physische Weise interagieren.

Placebo Effekt produziert richtigen Schmerzstiller

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Placebo gegen Schmerzen gegeben so wirksam sein kann wie 8mg Morphium. (Das ist viel). Im Film oben reden sie von einerseits der halben Wirkstärke von Aspirin und andererseits der halben Wirkstärke von Morphin … das eigentlich viel stärker ist als Aspirin. Was ist es jetzt? Keine Ahnung, aber: es hat eine schmerzstillende Wirkung!

Mittels Hirnscans wurde gefunden, dass Placebo Behandlung die Freisetzung von natürlichen Schmerzstillern im Gehirn stimuliert – die Endorphine. Hirneigene Stoffe spielen also eine grosse Rolle beim Placebo Effekt von Schmerzmitteln und ihre Freisetzung geht einher mit der Reduktion des Schmerzgefühls.

Teures Placebo wirkt besser als billiges

Eine 10 cent Tablette stillt den Schmerz nicht gleich stark wie eine die 2.5 $ pro Tablette kostete, sogar wenn es sich dabei um identische Placebos handelte.

Untersucht wurde das am MIT, wobei die Patienten kleine Elektroschläge an die Handgelenke bekamen. Die Patienten wurden vor und nach Einnahme des Placebos getestet. Die Hälfte der Teilnehmer erhielt eine Broschüre, die die Pille als Neuzugelassenen Schmerzstiller der 2.50$ pro Dosis kostet, die andere Hälfte der Teilnehmer bekamen eine Broschüre in der stand, dass der Preis des Schmerzmittels auf 10 cent pro Tablette erniedrigt wurde –ohne Hinweis, wieso. In der „Teuere Tabletten Gruppe“ sagten 85% der Teilnehmer sie verspürten eine Schmerzreduktion, in der „Niedrigpreis Gruppe“ sagten 61% der Schmerz sei geringer.

Nicht alle Placebos sind gleich: Die Macht des Heilungs-Rituals

Kapseln sind „wirksamer“ als Tabletten, Spritzen wirksamer als Kapseln und Placebo-Geräte scheinen effektiver zu sein als Placebo Medikamente. Dasselbe gilt für Placebo-Behandlungen wie Akkupunktur.

Während Forscher in ihren Studien normalerweise ein Placebo verwenden um es gegen einen neuen Wirkstoff zu testen, wurde in einer Studie ein Placebo gegen ein anderes Verglichen. Untersucht wurde, ob eine Akupunktur (ausserhalb der wirksamen Stellen)  einen grösseren Placebo Effekt hat als eine Placebo Tablette. Das Resultat war, dass der Placebo Effekt auch davon abhängt was für ein Typ Placebo man benutzt. Placebo -Akupunktur war wirksamer als eine Placebo –Tablette.

Das bedeutet, dass das medizinische Ritual bei der Anwendung einen erhöhten Placebo Effekt liefert als das Schlucken der Pille allein. – Das konnte man letzthin auch beim Vergleich Homöopathie und klassische Medizin nachweisen: Die Homöopathie wirkt praktisch gleich gut, aber nur, wenn der Arzt sich bei der Auswahl des Mittels viel Zeit lies und viel mit dem Patienten geredet hat …

Von Placebo kann man abhängig werden – und es macht Entzugssymptome

Und das letzte:

Der Patient darf sogar wissen, dass es ein Placebo ist … es wirkt trotzdem.

Das hat mich fast am meisten überrascht: Man kann jemandem sogar sagen, dass er ein Placebo gegen sein Problem bekommt, ein Medikament ohne Wirkstoff … und er wird (trotzdem) eine Wirkung haben.

Erstaunlich!

 

 

25 Antworten auf „Die Macht des Placebo

  1. Und es geht auch in die andere Richtung – wenn ein Patient nicht an die Wirkung glaubt, hat auch ein starkes schmerzstillendes Medikament geringere Wirkung:

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  2. Akupunktur ist aber vermutlich nicht in jedem Fall Placebo, oder? Mein Bruder bekam mal eine PDA, und die Kanüle war erst auf ! der Haut, noch nicht reingestochen, da ist er in Ohnmacht gefallen. Er ist wie ich eigentlich ein grosser Zweifler an „Hokuspokus“, aber hie und da werden so Nadeln halt doch einen Nerv berühren ;-)

    Am erstaunlichsten finde ich die Tatsache, dass die Placebowirkung sogar dann eintritt, wenn der Patient weiss, dass er ein Placebo bekommt.

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    1. Da die Wirkung einer PDA nicht mit einer Ohnmacht vergleichbar ist, wird er wohl einfach aus Angst oder weil er (schon lange) nüchtern war ohnmächtig geworden sein, oder?

      Placebo-Effekt bei einer PDA wäre ja, wenn er seinen Unterleib/seine Beine nicht mehr gespürt hätte bevor die Nadel drin war.

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      1. Nein, er ist ihnen einfach weggekippt, ehe überhaupt die Nadel durch die Haut durch war -offenbar nur durch die Berührung ausgelöst . Das Personal ist selber erschrocken.

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        1. Das hört sich entweder nach Panikreaktion wegen Nadel an … oder vielleicht war der Schmerz wegen dem er die PDA überhaupt bekam die Ursache?

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  3. Ja, der Mensch und dessen „Hirnkastl“ ist schon etwas ganz Besonderes. Dass der Wille Berge versetzen kann, ist ja schon längere Zeit eine Binsenweisheit und oftmals wird der Spruch verwendet: „Einbildung ist auch ’ne Bildung“ ;-)
    Ein ganzer Zweig des Gesundheitssystems hat sich schliesslich diesen Effekt zur Grundlage gemacht: die Homöopathie (ist jedenfalls DERZEIT meine Meinung).
    Aber letztendlich zählt doch nur das Resultat
    .. oder (wie’s die Annemarie Wendl in der M..-Milch-Werbung gesagt hatte) „Wann’s schee macht ..“ :-D

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  4. Ohja, Placebos (und alle Folgerungen daraus) sind extrem spannend.
    Am heftigsten finde ich ja da die Placebo-Operationen – Kniespiegelungen z.B., die gleich wirksam waren, egal ob am Knorpel wirklich etwas getan wurde oder nur ein Schnitt in die Haut gesetzt wurde. Oder die Tatsache, dass Placebos bei Tieren wirken, wenn sie von Menschen verabreicht werden, aber nicht mehr, wenn sie blind ins Futter gemischt werden (also nur über die Wechselwirkung „glaubender“ Mensch-Tier — funktioniert garantiert auch bei Kindern.)

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    1. Genau das wollte ich schreiben: Das Placebo soll angeblich sogar wirken, wenn die Mutter es dem Kind verabreicht.

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  5. Interessante Sache, das mit den Placebos. Aber der letzte Absatz ist mir ein Rätsel. Bei mir haben diese Globuli nie gewirkt (ja, ich hab dem Ganzen wirklich mehrmals eine Chance gegeben – was tut man nicht alles, wenn man eine „Eso-Mama“ hat)… und ich hab’s immer auf mein Chemiestudium geschoben.

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    1. Das wär dann ein Nocebo-Effekt vom Chemiestudium: das „kann“ ja nicht wirken … dann macht es das auch nicht.

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      1. Hm. Ich dachte, es wirkt eben auch, wenn man nicht zwanghaft dran glaubt? („Das kann ja sicher GAR nicht wirken“ war meine Einstellung ja auch nicht – ich bin schon eine, die auch sagt, man muss nicht immer gleich alles logisch erklären können.)

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  6. Pharmama, was meinst du woran es liegt, dass der Placebo Effekt bei Krebs nicht funktioniert oder habe ich da nur eine Fehlinfo?

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    1. Es soll Leute geben, die meinen, das nützt auch da … allerdings wird es in dem Fall kaum Studien geben, weil ethisch nicht vertretbar. Wenn, dann testen sie dort gegen den Goldstandard, weniger gegen (oder mit) Placebo.

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  7. Nun, wir wählen ja auch jedes Mal und hoffen, dass es wirkt. Besser könnte ich einen Placebo-Effekt nicht erklären!
    Ein sehr schönes Blog ist das hier; und ich spüre noch keine Nebenwirkungen …

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    1. … und wir drücken wie die wilden auf den Schalter beim Fussgängerstreifen. Ich bin immer noch nicht überzeugt, dass der etwas bringt.

      Keine Nebenwirkungen? Auch keine Entzugserscheinungen? :-)

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  8. Zum Thema PDA noch mal: keine Panikreaktion, und der Schmerz war da noch auszuhalten – eine Fistel musste entfernt werden, also nichts Grosses.
    Wir sind alle eher pragmatisch im Umgang mit Spritzen etc., drum war das ja so besonders faszinierend. Ich persönlich denke, die waren etwas ungeschickt mit der Stelle, wo sie angesetzt haben, und haben einen „blöden“ Nerv erwischt. Ich kenne mich ja nicht so aus in Anatomie, aber manchmal spürt man ja einen Schmerz „durch Mark und Bein“, wenn man sich ungeschickt anschlägt, so was wird es wohl gewesen sein. Drum denke ich, dass teilweise an Akupunktur mehr ist als nur Placebo.

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    1. Glaube mir, es gibt, ausser bei Raumschiff Enterprise, keinen Nerv, bei dessen Berührung man sofort umkippt. ;)

      Akupunktur ist Placebo in Reinform. Das ist bereits mehrfach bewiesen worden, nachzulesen z.B. bei den Scienceblogs.
      Es ist erstens teuer, und zweitens gibts da einen (mehr oder weniger starken) Schmerz, wenn die Nadel unter die Haut geht. Das muss ja helfen.

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  9. zu Placebos die teurer sind wirken besser:
    Genau darum bin ich dafür, dass homöopathische Mittel _nicht_ in die Grundversicherung gehören.

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  10. Was habt Ihr nur alle gegen die Homöopathie ? Wollt Ihr wirklich, dass Medizin unbedingt teuer sein muss ? Wollt Ihr das Prinzip „Similia similibus curentur“, das auch philosophisch interessant ist, wirklich knallhart zensieren? Oder ist Homöopathie weniger interessant, weils‘ da keine Nebenwirkungen gibt?
    Dass es homöptahische Behandlungen gibt, die nicht wirken, habe ich auch erlebt – dann ist er Arzt nicht kompetent genug. Als mir einmal der Arzt sagte „Tja, diese hartnäckige Bronchitis, das wird jetzt schwierig, da gibt es ja in der Homöpathie 50 verschiedene Mittel zur Auswahl“, und ich meinte „Na klasse, dann wählen Sie doch“, und er das nicht wollte/konnte (?), habe ich den Arzt gewechselt, und mit dem richtigen Mittel war’s in 48 Std. weg.
    Placebo-Effekt? Warum dann nicht in der GESAMTEN Medizin als Postulat?

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    1. „Wollt Ihr wirklich, dass Medizin unbedingt teuer sein muss ?“
      Eine Packung Paracetamol, oder ASS kosten ~2,50 €. Homöopathische Mittel kosten rund 10 €. Das wäre schon mal entkräftet.
      „Wollt Ihr das Prinzip „Similia similibus curentur“, das auch philosophisch interessant ist, wirklich knallhart zensieren?“
      Das Ähnlichkeitsprinzip ist scho lange ad absurdum geführt. Das würde, einfach gesagt, bedeuten: Bei Sodbrennen trinke man viel sauren Apfelsaft. Kann ja auch irgendwo nicht funktionieren.
      Außerdem ist es mittlerweile in unzähligen Studien nachgewiesen, dass die Wirkung von Homöopathie nicht über den Placeboeffekt hinausgeht.
      Mische mal verschiedene Globuli. Kein Arzt/Homöopath der Welt kann dann noch bestimmen, welches welches ist.
      Keine Nebenwirkungen, keine Wirkung.

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      1. Ich nehme mit Interesse zur Kenntnis, dass Homöpathie in der Schweiz mehr kostet als in Frankreich! Allerdings kann man nicht recht Paracetamol mit allen existierenden spezifischen Medikamenten vergleichen, nicht wahr? Eins hat P. allerdings gemeinsam mit H.: die Lizenzfreiheit der chemischen Formel !
        Zum Similitätsprinzip : jetzt habe ich gemerkt, dass die Kritiker der Homöpathie nicht unbedingt das Prinzip der H. kennen. Das S.prinzip besagt, dass derjenige Wirkstoff, der im unverdünnten Zustand ein bestimmtes Sympom hervorruft, im homöpathisch potenzierten Zustand dasselbe Symptom kuriert. Etwas entfernt Ähnliches (entfernt! Nur zum Denkanstoß) haben wir bei dem Wirkprinzip der Impfung!
        Die unzähligen Studien beweisen nur eins: dass die Wirksamkeit der Homöpathie bis jetzt nicht zufriedenstellend erklärt werden kann. Das ist nicht das erste Mal in der Menschheitsgeschichte, dass die pragmatishe Erfahrung noch nicht ihre Theorie gefunden hat…Dies ist ja gerade der Anstoß zum Entwickeln von Theorien.
        Zum postulierten Placebo-Effekt kann ich, gerade aufgrund des Artikels, den wir kommentieren, nur wiederholen: Warum dann nicht in der GESAMTEN Medizin als Postulat?
        Es stimm,t dass die Globuli ab einer bestimmten Potenzieruing nicht mehr mit chemischer Analyse erfasst werden können. Man sollte sie sowieso nicht auf dem Küchenboden verschütten …

        Wirkung und Nebenwirkung: Ganz genauso kann man das m.E. nicht sagen. Sondern eher, dass die Nebenwirkung auf einen Mangel an Präzision des gewählten Wirkstoffes hindeutet. H. Medikamente können auch einen subjektiv schwierigen Effekt haben, und zwar die sogenannte Erstverschlimmerung = wenn das Medikamlent richtig anspricht (in der H. kommt alles auf die Präzision an), dann verschlimmern sich während 12 bis 48 Std. sogar die Symptome, bis sie dann im Allgmeinen sehr schnell und ohne „Nachklappern“ verschwinden. Objektiv praktisch (man sieht, ob’s anschlägt), aber subjektiv natürlich manchmal schwer zu akzeptieren. Aber wie gesagt, das ist keine „Neben“wirkung.

        PS Akupunktur schlägt übigens bei mir gar nicht an, auch wenn sie von einem Homöpathen gemacht wird…

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        1. „Ich nehme mit Interesse zur Kenntnis, dass Homöpathie in der Schweiz mehr kostet als in Frankreich! Allerdings kann man nicht recht Paracetamol mit allen existierenden spezifischen Medikamenten vergleichen, nicht wahr?“
          – Ich komme aus Deutschland. Aber erwähnen wir noch beliebiges Nasenspray ~2 – 4,- €, beliebige Hals- oder Hustenmittel 2 -5,- €.
          freiverkäufliche medizinische Produkte sind in der Regel billiger als homöopathische Produkte.

          „Das S.prinzip besagt, dass derjenige Wirkstoff, der im unverdünnten Zustand ein bestimmtes Sympom hervorruft, im homöpathisch potenzierten Zustand dasselbe Symptom kuriert“
          – Demnach müsste entsprechend verdünnter Kaffee beruhigen, und verdünnter Tabak Lungenkrebs heilen.

          „Etwas entfernt Ähnliches (entfernt! Nur zum Denkanstoß) haben wir bei dem Wirkprinzip der Impfung“
          – absolut nicht ähnlich, nicht mal als Denkanstoß. Bei der Impfung wird nicht verdünnt, sondern ein Erreger unschädlich gemacht, und zur Immunisierung in den Körper gegeben. Bitte informiere dich vorher, es könnte dir sonst jemand glauben.

          „Die unzähligen Studien beweisen nur eins: dass die Wirksamkeit der Homöpathie bis jetzt nicht zufriedenstellend erklärt werden kann“
          – Nein, die unzähligen Studien belegen einwandfrei, dass die Wirkung der Homöopathie nicht über eine Placebowirkung hinausgehen.

          „Es stimm,t dass die Globuli ab einer bestimmten Potenzieruing nicht mehr mit chemischer Analyse erfasst werden können“
          – Mit welcher Analyse denn dann?

          „Sondern eher, dass die Nebenwirkung auf einen Mangel an Präzision des gewählten Wirkstoffes hindeutet.“
          – Alles, was ich meinem Körper zufüge, hat Wirkung und Nebenwirkung. Die Dosis macht’s. Es gibt kein Mittel, welches nur eine spezifische Hauptwirkung, aber keine Nebenwirkung hat. Selbst Wasser kann in der richtigen Dosis tödlich sein (nur, um mal ganz extrem zu sein). Das hat nichts mit Präzision zu tun, sondern ist ein natürlicher Vorgang im lebenden Organismus.

          „[…]die sogenannte Erstverschlimmerung = wenn das Medikamlent richtig anspricht[…]“
          – Ja natürlich. Wenn der H.befürworter nicht mehr weiter weiß, dann kommt die Keule mit der Erstverschlimmerung. Den kann man immer bringen. Verschwinden die Symptome, hat die H. geholfen, verschwinden die Symptome später, haben wir eine Erstverschlimmerung, verschwinden die Symptome gar nicht, hat der Homöopath das falsche Mittel gewählt.
          Fazit: Egal wofür du welches Präparat einwirfst, es gibt für alle folgenden Reaktionen eine Erklärung. Sorry, das ähnelt eher der Hellseherei, als der Medizin.

          Zu guter Letzt: Es sollten mal langsam die Befürworter der H. anfangen, ihre Wirksamkeit zu beweisen, anstatt sich nur auf Anekdoten auszuruhen, die nichts beweisen können. Jeder kann alles behaupten, es zu beweisen macht es erst glaubhaft.

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  11. Es stimmt sogar, dass „verdünnter Kaffee“, d.h. ungerösteter Kaffee (Coffea cruda) in homöopathischer Potenzierung gegen bestimmte Schlafschwierigkeiten eingesetzt wird.
    Am Lungenkrebs ist nicht „der Tabak“ schuld, sondern das Rauchen – nein, Rauchen kann nicht homöpathisch potenziert werden.
    Über das Beispiel mit dem bei entsprechender Menge schädlichen Wasser möchte ich gerne lächeln, weiß aber leider (wie Du sicher) von der nordkoreanischen Wasserfolter…
    Hier kommt aber echt mal was zum Lächeln über die Homöpathie :

    und damit Tschüss!

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    1. Der Link: Genial. Aber regt dich das nicht zum Nachdenken an?

      „[…]das Beispiel mit dem bei entsprechender Menge schädlichen Wasser[…]“
      – Hey, ich schrieb nicht „schädliches“ Wasser. Aber trink mal genug, und dein Magen wird platzen. War auch nicht ganz ernst gemeint. ;)

      „nein, Rauchen kann nicht homöpathisch potenziert werden.“
      – Nicht? Es gibt doch sogar Mondstrahlen als homöopathische Verdünnung. (kein Scherz)

      ansonsten abschließend noch ein Link zum Nachlesen, auch die Kommentare dazu:

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