Heftige Reaktionen

… das nur als Beispiel für die Leute, die es sich nicht vorstellen können, wie es im Labor (gelegentlich) zugeht.

 

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Das ist übrigens eine Reaktion von KI mit H2O2 – man gebe noch etwas Seifenlösung dazu und schon hat man Elefantenzahnpasta …

10 Antworten auf „Heftige Reaktionen

  1. Ich quietsch hier gerade vor Freude – Chemie ist, wenn es stinkt und kracht *lach*
    Man konnte doch auch aus Zucker mit irgendeiner Säure schöne schwarze Schaumpilze produzieren… ich glaube es war Salpetersäure, kann das stimmen?

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    1. ich kenn’s mit konzentrierter schwefelsäure. ziemlich faszinierend, dem schwarzen „pilz“ beim wachsen zuzuschauen =)

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  2. Die Weihnachts-Special-Vorlesung der Chemiker ist an meiner Uni legendär. Man sollte zwei, drei Stunden vorher da sein um noch mit in den Hörsaal zu kommen und dann darf man zugucken, wie sich die Profs mit allem was Spaß macht austoben :D Der Hörsaal ist jedes Jahr der selbe und man sieht es ihm an. Das Gebäude ist ansonsten aber seit Jahren fast ungenutzt weil uralt und der Neubau schon fertig. Man zittert allgemein davor, dass das Gebäude irgendwann abgerissen werden könnte… ;)

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    1. War in Erlangen ähnlich. Inzwischen ist man zwecks Fernsehtauglichkeit ins Audimax umgezogen – nur noch halb so gut wie in alten Zeiten.

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  3. hmm ich hab beides zuhause aber würde nie auf die idee kommen das zu mixen ;)

    hab noch a bissal mehr und verstehe von chemie eigendlich nur sehr wenig aber bevor ich irgendwas anrühre/vermische/benutze les ich jedesmal nach

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  4. Wer doch mal solche Sachen verzapfen will, kann sich mit dem Buch hier die nötige Inspiration verschaffen:

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  5. Also mal zur Klarstellung: Wer jetzt meint, im Pharmaziestudium stehen 40 Leute nebeneinander im Labor und produzieren nur solche Reaktionen am Stück, der irrt. Ich selber habe eine Raktion solchen Ausmaßes (weder gewollt noch ungewollt) nicht ein einziges mal in meinem Studium erlebt.

    Insbesonder nicht, wenn eine schweineteure Oberschalen-Feinwaage (vermutete Graduierung 0,1mg oder feiner) keine 2m vom Experiment entfernt steht. Wir selber hatten gerade im ersten Semester nur Zugriff auf Feinwaagen mit Balkentechnik und internen Ringgewichten, die zwar nicht weniger genau, aber doch wesentlich umständlicher zu bedienen (und auf Grund des Alters wesentlich preiswerter) waren. Außerdem konnte man sie bei nicht allzu brutaler Misshandlung durch die Studenten selbst wieder „reparieren“ – gewöhnlich waren dann die „Reiter“, die ringförmigen Gewichte, aus ihren Halterungen gesprungen, weil irgendein ungeduldiger Student wieder zu heftig an den Bedienknöpfen gedreht hatte…

    Weiterhin sieht es so aus, als wenn noch andere recht teure Analysegeräte auf dem Labortisch rumoxidieren (in der Nähe von 30%-iger H2O2 im wahrsten Sinne des Wortes). Sieht man ganz zum Schluss, wenn der Kameramann zurückweicht, ganz kurz rechts im Bild. Ich persönlich wäre bei so schönem Wetter (siehe Fenster) mit so einem Experiment nach draußen gegangen, um die Gefahr von Kollateralschäden zu vermeiden. (Siehe hierzu auch die Folge der „Big Bang Theory“, bei der Sheldon Cooper sich an seinem Kollegen Krypke für den Scherz mit der Heliumflasche während des Radiointerviews rächt, hier sieht man dann auch, wozu Pharmamas angesprochene Seife dient.. :-D )

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