кто-нибудь хочет это прочитать?

Der Titel sagt es schon :-) … Will (kann) das hier jemand lesen? Der Verlag hat mir nun, ob nach meiner Nachfrage oder auch so, jetzt doch noch Belegexemplare von meinem Buch „Haben Sie diese Pille auch in grün?“ in Russisch geschickt. Das ist nett, da ich aber nicht mehr als 1 Exemplar brauche, verschenke ich hier 3 der Bücher an interessierte Leser.

Also: Falls Du russisch kannst und das lesen willst, dann melde Dich bei mir am besten per mail oder sonst in den Kommentaren und ich schicke Dir das Buch zu! Auf Wunsch mit Widmung :-)

Buchrezension The City and the City

 

Den Schriftsteller China Mieville kannte ich schon aus verschiedenen Science-Fiction Büchern. Sein Schreib-Stil ist auch in diesem Werk erkennbar … auch wenn es einiges weniger Science Fiction war, als ich erwartet habe. Tatsächlich viel weniger.

Das Buch hat mich Anfangs verwirrt – es ist eine Detektivgeschichte, die in einer Stadt spielt, die irgendwo im Grenzgebiet liegt. Eine geteilte Stadt, ähnlich wie Berlin damals, und doch … ganz anders. Ein Teil der Stadt Beszel ist osteuropäisch, die Schwesterstadt Ul Quoma arabisch. Unterschiedliche Baustile, Kleidungsstile, Umgangsformen, Sprache, politischer Hintergrund. Unterschiedliche Verwaltungen und Polizei. Der Mord an einer jungen Frau ist in einem Teil der Stadt geschehen, die Spuren führen aber in den anderen Teil. Soweit so gut und eine typische, etwas langsam anfangende Story.

Aber weshalb redet der Protagonist, Inspekto Borlù davon, wie er fast jemanden sehen konnte / Mühe hat die Person zu „unsehen“? Ist sie nicht real oder ein Geist? Wieso ist es so kompliziert in den anderen Teil der Stadt zu gelangen, wenn das doch ganz offensichtlich so nahe liegt, dass nicht einmal Mauern die Städte trennen? Das ist dann auch die Lösung davon: Die beiden Städte existieren geografisch auf demselben Platz. Sie stehen auf den Ruinen einer Ursprungsstadt, deren technologisch weite Artefakte an verschiedenen Orten aus der Erde geholt und studiert werden. Die Städte sind ineinander verwoben und teilen sich Plätze, Parks und Häuser  … aber die Bewohner dürfen nicht miteinander interagieren. Ein „Bruch“ ist streng verboten, schon kleinen Kindern wird beigebracht, was sie sehen dürfen (und was nicht), wohin sie gehen dürfen (und wie: es gibt auch unterschiedlichen öffentlichen Transport). Und wer doch durchbricht / „breaks“, den holt die „Breach“  – eine Spezialeinheit, die ausserhalb der polizeilichen Systeme der beiden Städte operiert und der fast mystische Kräfte zugeschrieben werden. Vielleicht gibt es sogar noch eine dritte Stadt – zwischen den beiden. Orciny – der Fall scheint immer mehr damit zu tun zu haben.

Das ist die Umgebung, in der Inspektor Borlù den Fall lösen muss. Er bekommt die Ausnahmerlaubnis, den Fall in Ul Quoma weiterzuverfolgen mit Hilfe des dortigen Vertreters. Nun darf er Ul Quoma sehen – aber dafür Beszel nicht. Auch dann nicht, wenn er praktisch an seinem eigenen Wohnort vorbeikommt.

Die Geschichte ist spannend zu lesen und sich vorzustellen, wie das wohl da wäre … interessanterweise gibt es inzwischen sogar eine TV-Serie, die daraus gemacht wurde. Der verdanken wir diese (fiktive) Touristen-Information für Beszel (Ul Quoma hat sicher auch eine …)

Jedenfalls: Sehr interessante und lesenswerte Lektüre. Nicht nur für Detektivgeschichten-fans.

Die deutsche Version.

V apteke. Zapiski farmatsevta o riskah i pobochnyh deystviyah

В аптеке. Записки фармацевта о рисках и побочных действиях

Kannst Du nicht lesen? Ich auch nicht – aber: das ist mein Buch in Russisch! „“ wurde ins Russische übersetzt. Ich musste das natürlich haben und habe es Mitte Dezember bestellt. Jetzt ist es angekommen. Den ganzen Briefmarken nach frisch aus Russland. Google translate sagt mir, dass sie den Titel geändert haben zu: „Aus der Apotheke – Risiken und Nebenwirkungen einer Apothekerin.“

Ja, weil ich ja so gefährlich bin :-P

Lustig: für das Titelbild haben sie sich von mir inspirieren lassen:

Das war mein 2018

Die Zeit zwischen den Jahren ist immer auch Rück- und Ausblick-Zeit. Eine Gelegenheit inne zu halten und Fazit zu ziehen. 2018 war … ein interessantes Jahr. Es ist viel passiert, es war gut, es war schlecht, es hatte von allem ein bisschen. Nicht alles bekommt man hier auf dem Blog mit – aber so einiges vielleicht doch.

Ich bin 45 Jahre alt geworden. Jaja, Alt, ich weiss – und über das Alter redet man ja nicht. Also will ich nix mehr darüber hören.

Vor 25 Jahren hatte ich die Matura – und dieses Jahr deshalb ein Treffen der ehemaligen Schüler von damals.

Vor 20 Jahren habe ich das Diplom als Apothekerin gemacht – und dieses Jahr haben wir das in einem grossen Treffen gefeiert.

Vor 15 Jahren habe ich die Verwaltung der Apotheke übernommen.

Vor 13 Jahren haben Kuschelbär und ich geheiratet. Aber ein unglückliches Jahr war 2018 deshalb nicht :-)

Vor 12 Jahren bin ich Mama geworden. Damit gehört „Junior“ jetzt auch schon zu den Grossen. Nix mehr Kleinkind und auch nix mehr mit vielen Vergünstigungen (zum Beispiel in den Ferien). Momentan ist alles dran wie sein weiterer schulischer Weg aussieht – Effektiv zeigt sich im Januar wie die Lehrer entschieden haben. Viel Mitspracherecht hat man da nicht.

Vor 10 Jahren habe ich angefangen als Pharmama zu bloggen.

Vor 5 Jahren ist ein Buch von mir bei einem Verlag veröffentlicht worden. „?“ – Inzwischen in der 4. Auflage (!). Darauf bin ich immer noch stolz, auch wenn man an manchen Kritiken sehen kann, dass das manche als Patientenbashing ansehen … als was es wirklich nicht gedacht ist.

Und dieses Jahr selber? In der Apotheke läuft es. Und wie. Die Arbeitsbelastung hat zugenommen – in einem Mass, dass es sich auch durch Teilzeitarbeit kaum mehr kompensieren lässt, oder anders gesagt: ich bin danach häufig so kaputt, dass ich kaum mehr etwas daneben machen kann. Das Bloggen leidet etwas darunter (habt ihr sicher gemerkt). Für die Familie ist das auch nicht so toll. Fazit ist: wir brauchen mehr Personal in der Apotheke. Dieses Jahr sollte sich das (damit) etwas beruhigen. Hoffe ich. Neben mehr Patienten haben wir ausserdem mehr Kompetenzen erhalten, oder anders gesagt: wir bieten mehr Dienstleistungen an in der Apotheke. Das bedingt natürlich auch wieder, dass man sich weiterbildet. Regelmässig. Wer denkt, er sei nach Schule und Uni fertig mit lernen, denkt falsch (und sollte auf gar keinen Fall Apotheker werden).

Januar 2018 hatte ich ein Bloggertreffen mit anderen „Medizin-Bloggern“ in Berlin. Das erste grosse – und es war toll. SO toll, dass wir das 2019 wiederholen – in Hamburg.

Neben dem Blog habe ich auch vermehrt Artikel für Zeitschriften geschrieben: Erst ein Artikel, dann als Offizinicus (Kolumne) im OTX-World. Zur Weiterbildung und Unterhaltung wieder im Bulletin der Astreaapotheke. Für Pharmapro habe ich ausserdem Artikel geschrieben rund um HR (Personalmanagement). Und für die Jubiläumszeitschrift der Pharmasuisse (des schweizer Apothekerverbandes) durfte ich ebenfalls einen Artikel beitragen.

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Zwei Mal durften wir Ferien machen. Einmal in Thailand Badeferien und die in Südafrika konnte man hier verfolgen. Ferien sind toll – und die Zeit, die ich mit der Familie und (weit) weg von Apotheke richtig geniesse. Auch wenn ich im Frühling einen ziemlichen Schreck hatte mit dem Hundebiss und den anschliessenden Tollwutimpfungen. Ich lebe noch – und habe es wegen Tollwutimpfmangel trotzdem noch immer nicht geschafft, den Rest der Familie vorimpfen zu lassen, damit sie das im Falle nicht durchmachen müssen.

Es ist also einiges passiert und ich habe einiges gemacht – und trotzdem… das Gefühl, dass das Jahr richtiggehend vorübergerannt ist. Wir haben schon 2019. Irgendwie … fasse ich das noch nicht richtig.

Ich gehe mit Elan ins neue Jahr. Ich möchte jeden Tag nutzen können, mehr Augenmerk auf Familie und das Jetzt legen. Mich weniger stressen (lassen).

Es wird weitergehen hier … nur vielleicht etwas … langsamer.

Abschlussgeschenk für die Apotheker-Assistentin oder Pharmazie-Studentin gesucht?

(Rerun). Weil ich jetzt doch schon gelegentlich angefragt wurde, ob man mein Buch nicht doch mit persönlicher Widmung erhalten könne als Abschlussgeschenk (oder sonst Geschenk) für eine angehende Apothekerin: Ja, es ist möglich. Es geht allerdings etwas über Umwege.

bookcoverpille

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Schickt mir ein mail mit Euren Wünschen: (an pharmama.08( at )gmail.com)

Schreibt mir, welches Buch ihr gerne hättet: „Haben Sie diese Pille auch in grün“ oder „Einmal täglich“

Schreibt für wen es sein soll: mehr Details helfen mir dabei, die Widmung zu schreiben – ich zeichne auf Wunsch auch.

Nicht vergessen: die Adresse, wohin das Buch geschickt werden soll.

Dann schickt mir auf die email-Adresse einen über 20 Euro. (Ja, ich weiss Amazon = böse, aber ansonsten ist es für mich schwierig, die Anonymität ausreichend zu wahren).

Nach Erhalt bestelle ich das Buch, schreibe die Widmung und schicke es per Post zu.

Zeitrahmen: normalerweise 2 Wochen.

Das Angebot gilt für die Schweiz und Deutschland.

Haben Sie diese Pille auch in grün? – auf Russisch

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Mein Buch gibt’s jetzt auch in Russland? Mein Buch gibt’s jetzt auch in Russland!

Ah – sie haben mal angefragt vom Verlag, wegen den Übersetzungsrechten, aber ich wusste nicht, dass das tatsächlich geklappt hat … Offenbar schon, wie dieser Instagram Post zeigt. Das ist ja cool.

… und beim Titel haben sie sich sehr an meinem Bild orientiert (siehe Seite Beipackzettel).