Kotztüte

Also die Bildgebung soll mir mal jemand erklären: Schiff, Flugzeug, Bus = alles Orte, wo man Reisekrank (Seekrank, Luftkrank) werden kann – aber was soll das Apothekerkreuz zuunterst??

(Das Bild hätte ich hier gebrauchen können).

Windelblog

Nein, keine Angst, das hier wird kein Windelblog. Wahrscheinlich ist das sogar das letzte Mal, dass ich Windeln erwähne, denn … Junior braucht (endlich) keine mehr! Hurrah!

Lange genug hat es gedauert – da sagen alle Ratgeber, man soll mit dem Toilettentraining dann beginnen, wenn das Kind sagt, dass es auf die Toilette muss – also wenn es das spürt und sich in die Richtung artikuliert. Ja. Haben wir gewartet. Und ab und zu wieder mal gefragt: „Musst du Bisi machen? Musst Du Gaga machen?“ (Jaja, ich weiss. Babysprache. Aber gibt es da einen Ausdruck oder zwei, die das beschreiben und sich nicht so anhören?)

Und irgendwann mal … da ist er fast 3 1/2, ist es endlich soweit. „Mama, ich muss Bisi machen“ – oder „Mama, ich habe Fudi Aua“ … ein deutlicher Hinweis, dass Nummer 2 auf dem Weg ist.

Und so sind wir mit ihm auf die Toilette gegangen und haben ihn belohnt für sein erfolgreiches Geschäft (mit Stickern auf der Toilettentüre). Dann macht man den Schritt und lässt die Windeln weg und er bekommt die „grosse Junge Unterwäsche“.  Nur 2 Wochen hat die Übergangsphase gedauert. Wow.

Und bis auf ein, zwei Unfälle ist er tatsächlich trocken, sogar Nachts. Das mit den Unfällen werfe ich ihm nicht vor. Vor allem am Anfang hat man nicht gerade viel Zeit zwischen der Ansage (ich muss mal) und der Tat. Dazu kommt, dass er natürlich gleich selber alles machen muss, das heisst, ich darf ihn nicht immer begleiten. Und wenn der Toilettendeckel unten ist … na ja, einmal hat es einfach nicht mehr gereicht, ihn hochzuklappen …

In den Ferien auf Tinos war er dann ganz windellos unterwegs. Wir haben genau 2x eine gebraucht, nämlich am Strand. Was macht man am Strand (ohne Toilette), wenn das Kind auf einmal ankündet, es müsse jetzt Gaga machen? Also ins Meer gehe ich da sicher nicht mit ihm, das finde ich gruusig. Aber das ist eine Lösung: Sandeimer nehmen, mit Windel auslegen, fertig ist die Impromptu Toilette.

Toll auch, wenn man mit dem Auto irgendwo unterwegs ist. Wurde eigentlich schon mal jemand bestraft, weil er mit dem Kleinkind an der Strasse pinkeln gehen musste?

Ein paar nette Situationen hatten wir dann auch noch. Z.B. wenn man nach dem Essen im Restaurant noch etwas sitzt und Junior losläuft um sich umzusehen. Nach 3 Minuten gehe ich hinterher zu sehen, was er macht. Und er kommt mir um die Ecke entgegen. Hose und Unterhose an den Knöcheln unten und verkündet lauthals und stolz: „Ich bin auf der Toilette gewesen!“

Ja. Man siehts.

Kann man eigentlich gleichzeitig stolz sein und sich schämen? In dem Moment habe ich das geschafft.

Wieder Einarbeiten

So, wir sind wieder zurück.

Aaaahhh – ich gehe ja gerne in die Ferien, aber genauso gerne komme ich auch wieder zurück. Zum Glück habe ich noch ein paar freie Tage, bevor Montag wieder der Arbeitsalltag losgeht.

Wobei – Alltag. Es gibt schon einiges, was sich auch in der Apotheke immer wiederholt an Arbeit, dazwischen wird das aber immer wieder unterbrochen von – sagen wir mal- Überraschungen und Herausforderungen. Ungewöhnlichem, Aussergewöhnlichem, Neuem … das können Patienten sein, Kunden, das Computerprogramm – Ah, ja, die LOA IV ist ja jetzt endlich da (das neue Abgeltungs-Abkommen zwischen dem Krankenkassenverbund und den Apotheken). Am Montag werde ich also eine Zeitlang verbringen, die Änderungen zu suchen und mich einzuarbeiten. Dann die Post, Direkt-Bestellungen meiner Depots, während meiner Ferien aufgetretene spezielle Probleme mit der Krankenkassenabrechnung undsoweiter undsofort. Ich bin gespannt.

Aber bevor ich dort anfange, habe ich zuhause noch ein bisschen zu tun: noch mehr Post, Fotos anschauen, Mails anschauen, ganz viele Blogposts nachlesen (das kommt davon, wenn man keinen Internetanschluss hat in den Ferien – da hat sich einiges angestaut)…

Jedenfalls: ich bin wieder da und ihr werdet bald wieder mehr von mir zu hören bekommen – das als faire „Warnung“ :-)

Auf Wiedersehen!

Bis Anfang September! Jetzt zischen wir (endlich) auch ab in die Ferien. Genauer gesagt hierhin:

da waren wir ja schon mal – mehr Fotos sieht man z.B. hier.

Ich werde Euch vermissen, seid anständig während meiner Abwesenheit!

Im Blog wird es während dieser Zeit ruhig bleiben, emails werde ich wohl auch nicht beantworten können – ich freue mich aber trotzdem, falls ihr neue Zusendungen zur Serie „Apotheken in aller Welt habt“.

Und bis dann? Warum versucht ihr es nicht einmal mit einem Zufallspost?

klick hier: „I feel lucky“

Telefon von der Visa Card

Gestern abend habe ich ein Telefon bekommen vom Kundenservice der Visa Card: „Es handelt sich um einen Kontrollanruf. Haben sie eine Überweisung nach oder einen Kauf in den USA getätigt?“
Pharmama: „Nein, habe ich nicht. Das letzte, was ich mit der Kreditkarte bezahlt habe sind 2 Bestellungen bei Amazon.“
Visa: „Ja, die vom 30. Juli. Sie haben da aber von heute 5 Uhr eine Überweisung.“
Pharmama: „Nein, das war ich nicht.“
Visa: „Kennt jemand anders als sie ihre Kartennummer und Code?“
Pharmama: „Nein.“
Visa: „Dann sperren wir jetzt die Karte und schicken ihnen eine neue.“
Pharmama: „Oh, ah, Danke?“

Und jetzt bin ich hier und überlege: erstens, wie kommt jemand an meine Kartennummer? Ich bezahle sehr wenig damit, brauche sie vor allem für die Ferien, zuhause nur für gelegentliche Amazon-Einkäufe, ausserdem im itunes store und dann hatte ich da letzthin eine Paypal-Überweisung. Welches von den 3en war es?

Und das zweite: ist es nicht erstaunlich, wie schnell die Visa reagiert, wenn da mal die Karte ausserhalb des „Profils“ verwendet wird?  Dass das auch schiefgehen kann habe ich auch schon gehört: Da wird die Karte nach so einer Transaktion einfach gesperrt, wenn man nicht erreicht wird. So geschehen Kollegen, die sonst fast nie weggehen und dann in den Ferien einen grösseren Kauf gemacht haben …

Habt ihr auch schon solche Erfahrungen gemacht?