Das kann ich nicht lesen … oder doch?

Für alle Apotheker und Möchte-Gern-Apotheker und Pharma-assistenten, hier ein paar Rezepte zum üben:

Zum einstimmen ein paar Auszüge – mit Erklärungen

2 Rezepte vom Kinderarzt (nein, nicht *dem*)

Ein Rezept vom Augenarzt (nein, meine Augen sind nicht das Problem)

Noch ein Kinderarzt

Ein Rezept mit amüsantem Zusatz

Wenn wir nur noch solche Wunder-Rezepte hätten, hätten wir kaum noch was zu tun.

Wer immer noch interessiert hat, findet hier noch Beispiele zum Üben:

Apotheken-Quiz 1

Apotheken Quiz 2

Apotheken Quiz 3

Apotheken Quiz 4

 

Ab an die Sonne!

Das Entchen schon gesehen? Es ist bereit für die Ferien – und wir sind es auch.

Soo … für die nächsten etwa 2 Wochen verwandelt sich dieser Blog in einen Reiseblog, komplett mit (hoffentlich) wunderschönen Bildern von Sonne, Strand und feinem Essen :-)

… Meine Entschuldigung an die Leute, die das gar nicht interessiert.

Gleichzeitig fahre ich die Werbung, die hier angezeigt wird hoch – das nur versuchsweise. Das kommt wieder runter, wenn wir zurück sind. Irgendwie müssen die Reisespesen ja wieder rein kommen :-P

Dann mal auf – auf Thailand!

Ich bin sicher, es wird euch nicht langweilig – ansonsten könnt ihr ja auch die Zufallsfunktion hier ausprobieren (klick auf das Bild):

Einmal die Glaskugel bemühen, bitte

Wir bekommen ein Rezept gefaxt – leider war der Patient noch nie bei uns, deshalb habe ich auch seine Information nicht im Computer.

Ausserdem kommt das Fax nach 12 Uhr Mittag – zu spät zum bestellen, dass es heute noch kommt. Etwas doof. Speziell, weil der Mann auch nicht im Telefonbuch gelistet ist, dass ich ihn informieren könnte – deshalb warte ich erst mal ab. Wenn ich es sowieso bestellen muss, kann ich das noch bis heute Abend machen, auch dann kommt es morgen.  Es ist auch nichts, das zwingend sofort genommen werden muss (man denke an die üblichen „Betriebsmedikamente“ wie Blutdruckmittel etc. nur eine seltener gebrauchte Packung ).

Nach ca. 2 Stunden kommt ein Mann herein und verlangt „Die Medikamente vom Fax den sie heute bekommen haben für (Name).“

Ja, es ist der Patient vom Fax-Rezept.

Ich erkläre ihm, dass ein Teil erst bestellt werden muss und dann Morgen parat ist.

Mann: „Aber ich habe es extra hierher faxen lassen, damit es bereit ist, wenn ich komme.“

Pharmama: „Der Fax kam leider erst nach 12 Uhr an. Das ist nach unserem Bestellschluss für den Tag.“

Mann: „Und weshalb haben Sie mich nicht gleich darüber informiert?“

Pharmama: „Weil Sie noch nie mit einem Rezept hier waren und ich Ihre Information nicht im Computer habe. Ausserdem sind Sie nicht im Telefonbuch gelistet“

War er unzufrieden? Natürlich.

„Sie hätten den Arzt anrufen können und oder nach der Nummer fragen. Der hat sie.“

Pharmama: „Vielleicht … allerdings neigen Arztpraxen dazu Mittagspause zu machen und ihre Telefone zwischen 12 und 14 Uhr nicht abzunehmen.“

Und ehrlich … irgendwo hat es Grenzen. Ich mache viel, aber ich habe noch andere Kunden – von denen ich weiss, dass sie kommen. Da bin ich genug beschäftigt. Nicht, dass ich es ihm so gesagt hätte …

Aber wahrscheinlich sollte ich für die Fälle meine Glaskugel bemühen: die kann mir vielleicht sagen, wann (und ob) der Kunde kommt und vielleicht grad noch seine Telefonnummer angeben.

Wenn ich nur wüsste, wo ich die hingelegt habe.